Die «Sharing Economy» wächst und wächst und mit ihr auch die verfügbaren Apps rund ums Teilen. Wir stellen sie vor, zehn der aktuell besten Sharing Apps der Schweiz.

Sharely

Sharely ist die Miet – und Vermietplattform für Alltagsgegenstände. In deinem Quartier, in deiner Stadt. Wer braucht schon eine eigene Festbankgarnitur, eine Auto-Dachbox oder einen Veloanhänger, wenn er/sie diese auch mieten kann? Und was steht bei dir alles rum, was Du nur zwei bis drei Mal pro Jahr brauchst? Eine tolle Möglichkeit, Dinge des täglichen Gebrauchs wirklich täglich zu gebrauchen.

Sharoo

Mietautos, da wo du bist. Mit sharoo kannst du ganz einfach Autos mieten und dein eigenes Auto vermieten. Einfach die Sharoo Box installieren lassen und los geht’s. Ähnlich wie Mobility, einfach von privaten Autoanbietern. So wird sichergestellt, dass das eigene Auto nicht 23 Stunden pro Tag auf deinem Parkplatz steht.

[Anmerkung: Seit dem 20.05.2020 wird Sharoo mit einer Fahrzeugflotte der AMAG Services AG weitergeführt. Das Peer to Peer Carsharing (also die Vermietung von Autos unter Privatpersonen) wurde von 2EM übernommen.]

BlaBlaCar

Mitfahren und entspannt ankommen. Du willst kostengünstig von Luzern nach Mailand? Dann such jemanden, der/die dieselben Pläne hat und reise mit ihm/ihr. Beide Seiten profitieren von einer günstigen Fahrt, das Auto wird besser genutzt und zudem bleibt noch Zeit für ein wenig Bla Bla während der Fahrt.

Too Good To Go

Über Too Good To Go bekommst du eine sogenannte „Wundertüte“. Viele gastronomische Betriebe haben regelmässig überschüssiges Essen, denn Überproduktionen lassen sich oft nicht vermeiden, sei es in der Auslage einer Bäckerei, beim Mittagsbüffet oder im Supermarkt. Dieses unverkaufte Essen kann in deiner Wundertüte landen. Und so entsteht ein Win-Win-Win: Leckeres Essen zum reduzierten Preis, weniger Verschwendung für die Betriebe und Ressourcenschonung für die Umwelt! In der Schweiz wurden so bereits über 1 Million Mahlzeiten gerettet.

Couchsurfing

Die Couchsurfing-App ist für weltoffene Reisefreunde, die nicht nur an neue Orte fliegen, sondern auch die Menschen vor Ort kennenlernen möchten. In der Regel wird hier erwartet, dass Reisende selbst möglichst auch eine Couch anbieten.
Dies ist anders als bei Airbnb, wo der Fokus darauf liegt, günstige Hotelalternativen zu finden oder umgekehrt durch Untermiete die Haushaltskasse etwas aufzubessern.

smide

Smide ist das erste stationslose E-Bike Sharing der Welt. Diese E-Bikes können via Smartphone gemietet und an einem beliebigen öffentlichen Ort innerhalb einer definierten Zone wieder abgestellt werden. Aktuell zwar nur in Zürich betrieben, aber das Unternehmen wächst rasant und ist laufend auf der Suche nach neuen Fachkräften. Pick-E-Bike bietet inzwischen ein ähnliches System in Basel an, AirBie in Zug.
In anderen Schweizer Städten sind es zwar noch keine E-Bikes, und man ist an Abhol- und Rückgabestationen gebunden, aber auch so eine der besten Möglichkeiten, rasch und staufrei von A nach B zu kommen. Entsprechende Apps gibt es von Publibike (Zürich, Bern, Lausanne, Sitten, Siders, Lugano, Nyon, Fribourg), Nextbike (Region Luzern), VeloSpot (Biel, Genf) oder Donkey Rebublic (Neuenburg, Le Locle).

carvelo2go

Steht ein Umzug bevor, ein Wochenendeinkauf oder ein Ausflug mit deinen Kindern, dann ist Carvelo2Go eine gute Alternative. Mit carvelo2go kannst du bequem und spontan Transporte mit einem Carvelo erledigen, ohne eines zu besitzen. Wie Bike-Sharing, nur mit Gepäck.

Voi

Wie Pilze aus dem Boden schiessen sie, die leihbaren elektronischen Tretroller. Nicht zur Freude aller, weil sie nach den E-Bikes wiederum eine neue Art Verkehrsteilnehmer darstellen. Gerade für kürzere Distanzen jedoch eine tolle Möglichkeit, sich fortzubewegen. Zahlreiche internationale Firmen kämpfen um die besten Standorte. Neben dem hier vorgestellten, schwedischen Start-Up VOI gibt es für die Schweiz auch noch die Apps bzw. Angebote von Circ, Tier, Flash, Lime und Bird. Verfügbar sind die elektrischen Tretroller aktuell nur in Zürich und Basel. VOI plant aber zusätzlich Angebote in Bern, Winterthur, Luzern, St. Gallen, Lugano, Lausanne und Genf.

PlugShare

PlugShare ist eine weltweite Karte zum Auffinden von Ladestationen für Elektrofahrzeuge, wo auch Private ihre eigene Steckdose zum Laden anbieten können. Es gibt Stationsbewertungen, Echtzeit-Verfügbarkeit, Fotos und Beschreibungen. Die Bezahlung erfolgt per Smartphone. Alternativen zu PlugShare sind Chargemap oder die EnBW mobility+ App.

Spaces

Spaces bietet Büros, Coworking-Räume, Konferenz- und Tagungsräume stunden- oder tageweise in über 250 Städten weltweit. Für die Schweiz stehen Räumlichkeiten oder Arbeitsplätze in Zürich, Basel und Genf zur Verfügung. Neben den Angeboten in dieser App gibt es inzwischen zahlreiche Co-Working-Spaces in praktisch allen grösseren Schweizer Städten, und mehr und mehr auch auf dem Land .

Und welche Apps machen euch das Teilen besonders leicht? Danke für eure Tipps als Kommentar auf diesen Artikel.

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